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    Start » Wallbox selbst installieren erlaubt oder verboten – Das müssen Sie wissen
    Wallbox Ratgeber

    Wallbox selbst installieren erlaubt oder verboten – Das müssen Sie wissen

    AdministratorBy Administrator4. Mai 2026Keine Kommentare12 Mins Read
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    Elektroinstallateur montiert Wallbox für Elektroauto in moderner Garage
    Wallbox selbst installieren – was in Deutschland erlaubt ist
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    Table of Contents

    Toggle
    • Wallbox selbst installieren erlaubt oder verboten – Das müssen Sie wissen
      • Wenn der Traum von der eigenen Wallbox platzt: Warum „Wallbox selbst installieren“ oft scheitert
        • Typische Motivationen zur Selbstinstallation
        • Rechtliche Rahmenbedingungen: Ein Überblick
        • Risiken und Konsequenzen bei unerlaubter Installation
      • Gesetzliche Regelungen – Darf ich meine Wallbox tatsächlich selbst installieren?
        • Elektrotechnische Normen und Vorschriften in Deutschland
        • Warum nur Fachbetriebe zugelassen sind: Sicherheits- und Haftungsaspekte
        • Abgrenzung zwischen Vorarbeiten durch Laien und Fachinstallation
      • So gelingt der richtige Weg zur eigenen Wallbox: Was Sie selbst tun dürfen und was nicht
        • Checkliste: Vorbereitung vor dem Elektriker-Termin
        • Aufgaben, die Sie eigenständig übernehmen können
        • Zusammenarbeit mit dem Fachbetrieb – was gehört in den Vertrag?
      • Was kostet die fachgerechte Installation einer Wallbox – Von der Beratung bis zur Inbetriebnahme
        • Übliche Preisspannen für Material und Montage
        • Fördermöglichkeiten und staatliche Zuschüsse nutzen
        • Beispielrechnung: Kostenvergleich „selbst machen“ vs. Fachbetrieb
      • Fehler vermeiden, Sicherheit garantieren: Praxisbeispiele und Tipps zur Wallbox-Installation
        • Häufige Fehler bei ungenehmigter Eigeninstallation und deren Folgen
        • Beispiele aus dem Alltag: Von der fehlerhaften Verkabelung bis zur falschen Absicherung
        • Die wichtigsten Faktoren, damit Ihre Wallbox sicher und zukunftsfähig ist
      • Fazit
      • Häufige Fragen

    Wallbox selbst installieren erlaubt oder verboten – Das müssen Sie wissen

    Die steigende Nachfrage nach Ladestationen für Elektroautos macht das Thema Wallbox aktuell wichtiger denn je. Immer mehr Fahrzeughalter denken darüber nach, eine Wallbox selbst zu installieren, um das Laden zu Hause komfortabler und kostengünstiger zu gestalten. Dabei stellt sich die entscheidende Frage: Ist es in Deutschland tatsächlich erlaubt, eine Wallbox selbst zu installieren, oder gibt es klare gesetzliche Vorgaben, die das verbieten?

    Die Antwort darauf ist eindeutig und spielt eine entscheidende Rolle für die Sicherheit im eigenen Zuhause sowie für die rechtlichen Verpflichtungen rund um das Elektrofahrzeug. Bei einer unsachgemäßen Installation drohen nicht nur technische Risiken, sondern auch Haftungsprobleme bei möglichen Schäden. Deshalb ist es wichtig, genau zu verstehen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Anforderungen ein Fachbetrieb bei der Installation einer Wallbox zwingend einhalten muss.

    Wenn der Traum von der eigenen Wallbox platzt: Warum „Wallbox selbst installieren“ oft scheitert

    Typische Motivationen zur Selbstinstallation

    Viele E-Auto-Besitzer möchten ihre Wallbox selbst installieren, um Kosten zu sparen und die Installation flexibel an den eigenen Zeitplan anzupassen. Der Wunsch nach einer schnellen Lösung entsteht insbesondere bei steigenden Ladekosten an öffentlichen Stationen oder wenn lange Ladezeiten unterwegs vermieden werden sollen. Zudem glauben manche, dass die Installation einer Wallbox eine einfache Aufgabe ist, vergleichbar mit dem Anbringen einer normalen Steckdose oder Lampe. Die Vorstellung, durch Eigenarbeit Geld zu sparen und zudem Unabhängigkeit von Handwerkern zu erlangen, verlockt viele, den Schritt selbst zu wagen.

    Rechtliche Rahmenbedingungen: Ein Überblick

    In Deutschland ist die selbstständige Installation einer Wallbox rechtlich nicht zulässig. Die Wallbox gilt als fest installierte Elektroanlage, deren Installation nur von qualifizierten Elektrofachkräften durchgeführt werden darf. Dies ist im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) geregelt. Elektrische Anlagen, die an das Stromnetz angeschlossen werden, müssen den Sicherheitsanforderungen entsprechen und vom Fachpersonal installiert, geprüft und abgenommen werden. Fehlende Fachkenntnisse bei der Selbstinstallation führen nicht nur zu Verstößen gegen die Vorschriften, sondern können auch dazu führen, dass der Versicherungsschutz erlischt und eventuelle Fördermittel für Wallboxen verwehrt werden.

    Risiken und Konsequenzen bei unerlaubter Installation

    Versucht man dennoch, eine Wallbox selbst zu installieren, bestehen erhebliche Risiken. Ohne fachgerechten Einbau kann es leicht zu elektrischen Fehlfunktionen kommen, die nicht nur die Wallbox beschädigen, sondern auch zu Bränden oder Stromschlägen führen können. Ein häufiger Fehler ist etwa die falsche Dimensionierung der Absicherung oder eine nicht normgerechte Erdung. Zudem kann eine unerlaubte Installation zu erheblichen Problemen mit dem Netzbetreiber führen, etwa durch eine fehlende Anmeldung der Wallbox. Dies kann nicht nur mit Bußgeldern geahndet werden, sondern auch den Anschluss beziehungsweise den Strombezug sperren lassen. Des Weiteren kann die Weigerung eines Fachbetriebs, nach selbst durchgeführten Arbeiten Wartungen durchzuführen, die Inbetriebnahme erschweren oder verhindern.

    Ein Beispiel aus der Praxis ist ein E-Auto-Besitzer, der versucht hat, seine Wallbox über eine alte Leitung anzuschließen. Durch die Überlastung kam es zu einem Kurzschluss, der einen Wohnungsbrand auslöste. Wäre die Installation durch einen zertifizierten Elektriker erfolgt, hätten diese Gefahrenquellen frühzeitig erkannt und ausgeschlossen werden können. Deshalb endet der Traum von der eigenen Wallbox oft an den rechtlichen und technischen Anforderungen, die eine Selbstinstallation nicht erfüllt.

    Gesetzliche Regelungen – Darf ich meine Wallbox tatsächlich selbst installieren?

    In Deutschland unterliegt die Installation von Wallboxen strengen gesetzlichen Vorgaben und elektrotechnischen Normen. Gemäß VDE-Vorschriften und der DIN VDE 0100 muss die elektrische Sicherheit bei der Installation von Ladestationen gewährleistet sein. Eine unsachgemäße Installation kann zu Stromschlägen, Bränden oder schwerwiegenden Schäden an der Hausinstallation führen, deswegen sind besondere Anforderungen zu erfüllen, die nur Elektrofachkräfte sicher umsetzen können.

    Elektrotechnische Normen und Vorschriften in Deutschland

    Die wichtigsten Normen für die elektrische Installation einer Wallbox sind in der DIN VDE 0100-722 geregelt. Diese verlangt unter anderem, dass Schutzmaßnahmen gegen Leitungsfehler und Überstrom integriert werden und dass die Wallbox korrekt an den vorhandenen Stromkreis angepasst ist. Laien fehlt oft das notwendige Fachwissen, um diese Komplexität zu bewältigen. Beispielsweise muss geprüft werden, ob die bestehende Hausanschlussleitung die zusätzliche Belastung durch das Aufladen eines Elektroautos trägt.

    Warum nur Fachbetriebe zugelassen sind: Sicherheits- und Haftungsaspekte

    Die Gesetzeslage schreibt vor, dass Wallboxen ausschließlich von eingetragenen Elektrofachbetrieben installiert werden dürfen. Nicht nur die technische Sicherheit steht dabei im Fokus, sondern auch Versicherungs- und Haftungsfragen. Bei Schäden durch unsachgemäße Installation – etwa ein Kurzschluss, der zu einem Wohnungsbrand führt – übernimmt die Versicherung häufig keine Kosten, wenn die Installation nicht durch ein Fachunternehmen erfolgt ist. Ein häufiger Fehler ist, dass Eigentümer versuchen, Teile der Elektroinstallation selbst auszuführen, etwa die Unterverteilung zu verändern oder das Erdungssystem zu prüfen. Solche Arbeiten dürfen nur zertifizierte Elektriker durchführen.

    Abgrenzung zwischen Vorarbeiten durch Laien und Fachinstallation

    Es gibt Missverständnisse darüber, welche Arbeiten Hausbesitzer selbst durchführen dürfen. Kleinere Vorarbeiten, wie das Bereitlegen eines geeigneten Installationsorts oder das Verlegen der Kabelkanäle, sind in der Regel zulässig, solange keine elektrischen Arbeiten am Netz vorgenommen werden. Sobald elektrische Anschlüsse, Sicherungen oder Modifikationen an der Hausverteilung notwendig sind, muss ein Fachbetrieb hinzugezogen werden. Ein typisches Beispiel: Der Hausbesitzer kann zwar den gewünschten Installationsort markieren und die Wand vorbereiten, darf aber weder die Wallbox selbst anschließen noch die notwendige Fehlerschutzschaltung einrichten.

    Diese strikte Abgrenzung schützt nicht nur vor Gefahren, sondern sichert auch den späteren Garantieanspruch und die staatliche Förderung, die oft an eine fachgerechte Installation gebunden ist.

    So gelingt der richtige Weg zur eigenen Wallbox: Was Sie selbst tun dürfen und was nicht

    Checkliste: Vorbereitung vor dem Elektriker-Termin

    Bevor Sie den Fachbetrieb mit der Installation Ihrer Wallbox beauftragen, sollten Sie einige wichtige Punkte klären, um den Ablauf reibungslos zu gestalten. Prüfen Sie, ob Ihre Hauselektrik für die zusätzliche Belastung ausgelegt ist, insbesondere die Absicherung im Sicherungskasten. Informieren Sie sich über Ihre Wohnsituation – Eigentümer benötigen keine gesonderte Erlaubnis vom Vermieter, während Mieter in der Regel eine Zustimmung einholen müssen. Zudem müssen Sie bedenken, dass der Elektriker die Installation beim Netzbetreiber anmelden und gegebenenfalls genehmigen lassen muss. Erkundigen Sie sich vorab, ob Förderprogramme verfügbar sind, deren Bedingungen u. a. die Einhaltung bestimmter technischer Standards und Nachweise durch den Fachbetrieb verlangen.

    Aufgaben, die Sie eigenständig übernehmen können

    Eine häufige Fehlannahme ist, dass man eine Wallbox komplett selbst installieren darf. In Deutschland ist das gesetzlich verboten, da die Installation gemäß DIN-VDE-Normen von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden muss. Doch es gibt wichtige Vorarbeiten und Entscheidungen, die Sie selbst treffen können:

    • Standortwahl: Überlegen Sie frühzeitig, wo die Wallbox am praktischsten liegt – idealerweise in der Nähe Ihres Stellplatzes und gut erreichbar für das Ladekabel. Vermeiden Sie dabei Bereiche mit hoher Feuchtigkeit oder starkem Fahrzeugverkehr.
    • Kaufentscheidung: Informieren Sie sich über die technischen Eigenschaften verschiedener Wallbox-Modelle, wie Ladeleistung, Anschlussart und Zusatzfunktionen (z. B. Lastmanagement, App-Steuerung). Beachten Sie auch die Kompatibilität mit Ihrem E-Auto.
    • Zulässigkeit prüfen: Klären Sie vor dem Kauf, ob die Wallbox für Ihre Stromkapazität und die vorhandene Hausinstallation geeignet ist. Manche Modelle benötigen eine höhere Absicherung oder besondere Schutzmaßnahmen.

    Diese Vorbereitungen erleichtern dem Elektriker die Planung und sichern einen fachgerechten Einbau.

    Zusammenarbeit mit dem Fachbetrieb – was gehört in den Vertrag?

    Da die Installation der Wallbox aus Sicherheitsgründen und rechtlichen Gründen ausschließlich durch einen Fachbetrieb erfolgen darf, sollten Sie bei der Beauftragung genau auf die vertraglichen Details achten. Ein verbindlicher Installationsvertrag sollte enthalten:

    • Leistungsbeschreibung: Genaue Angaben zur geplanten Wallbox, dem Installationsumfang sowie eventuellen Zusatzarbeiten wie das Anpassen des Sicherungskastens oder der Anmeldung beim Netzbetreiber.
    • Haftung und Gewährleistung: Klare Regelungen, dass der Elektriker für alle Sicherheitsaspekte und die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich ist – dies ist essenziell, damit im Schadensfall die Versicherung greift.
    • Terminabsprachen und Kosten: Festlegung der einzelnen Schritte, voraussichtliche Dauer der Arbeiten und eine transparente Kostenaufstellung, um Überraschungen zu vermeiden.
    • Abnahme und Dokumentation: Vereinbarung zur Übergabe der Prüfprotokolle und Bescheinigungen, die Sie für eventuelle Förderungen oder spätere Wartungen benötigen.

    Eine typische Fehlerquelle ist, dass Hauseigentümer bei der Anmeldung der Wallbox vergessen, den Netzbetreiber zu informieren. Dies sollte der Fachbetrieb mit übernehmen, da sonst Betriebseinschränkungen oder Bußgelder drohen können. Ebenso wichtig ist die fachgerechte Installation der Schutzmaßnahmen (RCDs), damit keine Gefährdung entsteht.

    Indem Sie diese Punkte im Vorfeld berücksichtigen, vermeiden Sie typische Fehler wie falsche Standortwahl, Fehlkauf von Geräten oder unvollständige Verträge, die später

    Was kostet die fachgerechte Installation einer Wallbox – Von der Beratung bis zur Inbetriebnahme

    Übliche Preisspannen für Material und Montage

    Die Kosten für die fachgerechte Installation einer Wallbox setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen: dem Gerät selbst, der Montage durch einen zertifizierten Elektrofachbetrieb, sowie gegebenenfalls zusätzlichen Baumaßnahmen wie der Anpassung der Hauselektrik oder der Verstärkung des Hausanschlusses. Die Preise für die Wallbox als Gerät liegen in der Regel zwischen 500 und 1.500 Euro, abhängig von Leistung, Ausstattung und Marke.

    Die Montagekosten variieren je nach Aufwand und regionalen Preisen, im Durchschnitt sollten Sie mit 800 bis 1.500 Euro rechnen. Dieser Preis beinhaltet die Ausführung durch einen Fachbetrieb inklusive Planung, Absicherung, Verkabelung und Inbetriebnahme. Komplexere Installationen, etwa bei älteren Häusern mit veraltetem Stromnetz oder langen Leitungswegen, können zusätzliche Kosten von mehreren Hundert Euro verursachen.

    Fördermöglichkeiten und staatliche Zuschüsse nutzen

    Seit 2023 gibt es in Deutschland diverse Förderprogramme vom Staat und der KfW, die sowohl die Anschaffung als auch die Installation einer Wallbox bezuschussen. Wichtig ist, dass die Installation von einem qualifizierten Fachbetrieb durchgeführt wird, da die Fördermittel sonst nicht beantragt werden können. Beispielsweise übernimmt die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bis zu 900 Euro Zuschuss für die Installation der Ladestation.

    Darüber hinaus bieten manche Bundesländer und Kommunen zusätzliche Förderungen an, die die Investitionskosten weiter senken. Denn eine fachmännisch geplante und sicher installierte Wallbox ist nicht nur Voraussetzung für Zuschüsse, sondern auch für einen störungsfreien und sicheren Betrieb.

    Beispielrechnung: Kostenvergleich „selbst machen“ vs. Fachbetrieb

    Ein Elektroautobesitzer könnte theoretisch versuchen, die Wallbox selbst zu installieren, um Kosten zu sparen. Das ist jedoch in Deutschland nicht erlaubt, da nur zertifizierte Fachleute die Installation durchführen dürfen. Eine eigenständig installierte Wallbox führt nicht nur zum Verlust aller Fördermittel, sondern birgt zudem erhebliche Sicherheitsrisiken. Fehler bei der Verkabelung oder fehlende Absicherungen können zu Stromunfällen oder Bränden führen.

    Ein realistischer Kostenvergleich zeigt: Die Investition von etwa 1.500 bis 3.000 Euro für Material und Montage beim Fachbetrieb ist gut angelegt, da sie langfristige Sicherheit und Förderfähigkeit garantiert. Versucht man, die Arbeitsleistung selbst zu erbringen, fehlen nicht nur notwendige Fachkenntnisse und Prüfungen, sondern es drohen im Schadensfall Haftungsansprüche und hohe Nachbesserungskosten.

    In der Praxis sind daher die vermeintlichen Sparpotenziale beim „Selbermachen“ illusorisch. Fachbetriebe übernehmen neben der Installation auch die Anmeldung beim Netzbetreiber, sorgen für die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen und stellen eine zuverlässige Dokumentation aus.

    Fehler vermeiden, Sicherheit garantieren: Praxisbeispiele und Tipps zur Wallbox-Installation

    Häufige Fehler bei ungenehmigter Eigeninstallation und deren Folgen

    Die Eigeninstallation einer Wallbox ist in Deutschland nicht erlaubt und birgt erhebliche Risiken. Typische Fehler bei ungenehmigter Installation umfassen falsche Verdrahtung, nicht ausreichende Absicherung und die Nichtbeachtung der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen. Solche Fehler können zu Stromschlägen, Brandgefahr oder dauerhaften Schäden an der Hauselektrik führen. Zudem erlischt oft der Versicherungsschutz bei selbst durchgeführten Installationen ohne Fachbetrieb. Dies kann im Schadensfall zu erheblichen finanziellen Folgen führen.

    Beispiele aus dem Alltag: Von der fehlerhaften Verkabelung bis zur falschen Absicherung

    Ein häufiger Praxisfehler ist die Verwendung von ungeeigneten Kabelquerschnitten, die den hohen Stromlasten einer Wallbox nicht standhalten. So kam es schon vor, dass zu dünne Leitungen überhitzt und damit Brände ausgelöst haben. Ein weiteres Beispiel ist das Fehlen eines Fehlerstromschutzschalters (RCD), der bei Fehlerströmen zwingend vorgeschrieben ist. Ohne diesen Schutz kann es zu lebensgefährlichen Stromunfällen kommen. Ebenso fehlen oft die notwendigen Genehmigungen und Eintragungen im Elektroinstallationsplan, was bei Kontrollen zu rechtlichen Problemen führt.

    Die wichtigsten Faktoren, damit Ihre Wallbox sicher und zukunftsfähig ist

    Um einen sicheren und normgerechten Betrieb zu gewährleisten, muss die Wallbox-Installation von einem zertifizierten Elektrofachbetrieb ausgeführt werden. Dabei spielen folgende Aspekte eine entscheidende Rolle:

    • Ausreichende Absicherung: Die Wallbox benötigt eine separate Sicherung mit entsprechendem Bemessungsstrom, abgestimmt auf den maximalen Ladebedarf und die Hausanschlusskapazität.
    • Qualifizierte Installation: Nur Fachpersonal kennt die aktuellen VDE-Normen und kann eine professionelle Verkabelung sowie den Einbau von Schutzschaltern sicherstellen.
    • Zukunftssicherheit: Die Installation sollte so ausgelegt sein, dass spätere Erweiterungen wie Lastmanagement oder dynamische Steuerung problemlos integriert werden können.
    • Dokumentation und Anmeldung: Jede Wallbox muss bei Netzbetreibern angemeldet und die Installation dokumentiert werden, um Haftungs- und Versicherungsschutz zu gewährleisten.

    Wer diese Faktoren beachtet, vermeidet typische Fehlerquellen und sorgt langfristig für einen sicheren und langlebigen Betrieb der Wallbox in der eigenen Immobilie.

    Fazit

    Die Wallbox selbst installieren zu wollen, ist grundsätzlich möglich, jedoch nur unter bestimmten Bedingungen und mit dem nötigen Fachwissen. Elektrische Arbeiten an der Hausinstallation sollten immer nach den geltenden Vorschriften durchgeführt und möglichst von einem Fachmann abgenommen werden. So vermeiden Sie Sicherheitsrisiken und rechtliche Probleme.

    Wenn Sie handwerklich geschickt sind und die technischen Anforderungen genau kennen, können Sie die Installation in Eigenregie vorbereiten. Obendrein empfiehlt sich eine enge Abstimmung mit Ihrem Netzbetreiber und die abschließende Abnahme durch eine Elektrofachkraft. So profitieren Sie von Kosteneinsparungen und fahren sicher mit Ihrer neuen Wallbox.

    Häufige Fragen

    Darf ich eine Wallbox selbst installieren?

    In Deutschland ist die Eigeninstallation einer Wallbox nicht erlaubt. Die Installation muss von einem zertifizierten Elektrofachbetrieb vorgenommen werden, um Sicherheits- und Haftungsanforderungen zu erfüllen.

    Warum muss die Wallbox von einem Fachbetrieb installiert werden?

    Ein Fachbetrieb garantiert die fachgerechte Installation, Haftung für Fehler und übernimmt notwendige elektrische Prüfungen sowie die Anmeldung beim Netzbetreiber.

    Welche Folgen hat es, wenn ich die Wallbox selbst installiere?

    Eigenständige Installation kann Haftungsprobleme, den Verlust von Förderungen und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Zudem besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko.

    Welche Voraussetzungen muss der Fachbetrieb für die Wallbox-Installation erfüllen?

    Der Installateur muss zertifiziert und erfahren sein, die lokalen Vorschriften kennen, die Wallbox fachgerecht anbinden und Anmeldung bei Netzbetreiber und ggf. Behörden durchführen.

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